Aktiv werden
* | Regionale Energiefelder
In zahlreichen Regionen bilden sich „Energiefelder“, die das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie diskutieren, über Veranstaltungen bekannt machen und in Arbeitsprozessen weiterentwickeln. Wenn Sie ein „Energiefeld“ in ihrer Region unterstützen oder gründen möchten, schreiben Sie bitte ein Mail an energiefeld[at]gemeinwohl-oekonomie.org
* | UnterstützerIn
Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine/Organisationen und PolitikerInnen können die Gemeinwohl-Ökonomie öffentlich unterstützen. Sie sind auf dieser Website aufgelistet.
* | Vereinsmitglied
Im Juli 2011 wurde der „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ gegründet, um die vielen Energiefelder und Umsetzungsgruppen zu unterstützen, zu koordinieren und zu finanzieren. Die Mitgliedschaft ist für alle offen, ein finanzieller Mitgliedsbeitrag freiwillig.
* | Pionierunternehmen
Zahlreiche UnternehmerInnen unterstützen die Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie. Mit der Gemeinwohl-Bilanz können sie das Modell heute schon eigenverantwortlich umsetzen. Unternehmen, welche die Gemeinwohl-Bilanz erstellen, sind sogenannte Pionierunternehmen. Im Jahr 2011 haben bereits 60 Unternehmen freiwillig die Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Werden auch Sie PionierIn für einen wertvollen Wandel der Wirtschaft und erstellen sie im Jahr 2012 für ihr Unternehmen die Gemeinwohl-Bilanz.
* | Beratung
BeraterInnen begleiten Unternehmen bei der Bilanz-Erstellung und bei den Veränderungsprozessen, die zu besseren Bilanzergebnissen führen. Sie entwickeln außerdem die Gemeinwohl-Bilanz mit und bilden aus ihren Reihen die AuditorInnen aus.
* | Audit
Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein Instrument, das von Unternehmen selbst erstellt wird. AuditorInnenüberprüfen die Gemeinwohl-Bilanz-Ergebnisse der PionierInnen, analog wie WirtschaftsprüferInnen die Finanzbilanz abnehmen. Außerdem streben sie Zertifizierungsstandards für AuditorInnen an.
* | Redaktionsteam
Die Gemeinwohl-Bilanz ist gegenwärtig in der 4. Version. Weit über 100 Menschen haben bereits an der Entwicklung mitgewirkt und die Bilanz laufend verbessert. Die Zahl der Rückmeldungen steigt kontinuierlich. Alle Anregungen werden vom Redaktionsteam ausführlich diskutiert und eingearbeitet. Pro Gemeinwohl-Indikator soll es in Zukunft eine verantwortliche RedakteurIn geben, die ein Mini-Team koordiniert. Wer sich berufen fühlt, das heißt, über sachliche Erfahrung, hohe Teamfähigkeit und politisches Fingerspitzengefühl verfügt, kann sich beim Redaktionsteam melden unter bilanz[at]gemeinwohl-oekonomie.
* | Jugend
* | JuristInnen
Die Arbeitsgruppe “JuristInnen” ist ein Forum für Jurainteressierte, die dieses rechtliche Umdenken anstoßen und mit Inhalten füllen wollen. Neben Gesetzesreformideen, Auslegungsvorschlägen oder anderen theoretischen Ansätzen sollen auch konkrete Rechtsfragen des Vereins diskutiert werden. Interessierte melden sich bitte unter jura[at]gemeinwohl-oekonomie.org
* | IT-Team
Eine Gruppe von IT-ExpertInnen kümmert sich um die Weiterentwicklung der Website, des Intranets, der Erstellung einer Datenbank und die Entwicklung von Methoden, wie die Gemeinwohl-Bilanz mit den Produkten im Handel verknüpft werden kann. Ziel ist, dass jedes Produkt auf oder neben dem Strichcode die Gemeinwohlstufe des Hersteller-Unternehmens anzeigt. Über einen Link oder Codesoll man zudem online die vollständige Gemeinwohl-Bilanz abrufen können. Und vieles mehr – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer mitentwickeln möchte, wendet sich bitte an it[at]gemeinwohl-oekonomie.org.
* | ReferentIn
Ein Pool von über 30 ReferentInnen aus vier verschiedenen Staaten verbreitet die Gemeinwohl-Ökonomie in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Seminaren und Workshops. Wer das Team unterstützen möchte schreibt bitte an vortrag[at]gemeinwohl-oekonomie.org.
* | BotschafterIn
BotschafterInnen betätigen sich als FürsprecherInnen der Gemeinwohl-Ökonomie in der Öffentlichkeit. Sie halten Vorträge, geben Interviews und betreiben Vernetzungs- und politische Überzeugungsarbeit. * | Wirtschaftskonvent organisieren! Die Gemeinwohl-Ökonomie stellt unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem in Frage und zur demokratischen Diskussion. Nichts, was derzeit gilt, ist ein Naturgesetz. Das gegenwärtige Wirtschaften beruht auf politischen Regeln und materiellen Gesetzen. Diese könnten auch ganz anders aussehen, zumal sie Ergebnisse demokratischer Aushandlung sind bzw. sein sollten. Wenn uns ausreichend bewusst wäre, dass wir das Fundament, auf dem die Wirtschaft basiert, demokratisch gestalten können, würden sich viele Menschen dafür begeistern. Die Idee des „kommunalen Wirtschaftskonvents“ verfolgt genau dieses Ziel, indem es einen Konvent auf lokaler Ebene „uraufführt“. Alle Menschen einer Stadt oder Gemeinde können ihre Idealvorstellungen über das Wirtschaftsmodell nicht nur austauschen, sondern auch abstimmen. Das Ergebnis ist zwar für niemanden verbindlich, aber derselbe Konvent soll ab 2016 auf Bundesebene wiederholt werden – zusammengesetzt aus direkt gewählten VertreterInnen der Bevölkerung. Wenn zahlreiche Kommunen/Gemeinden diese Forderung unterstützen, ist der politische Druck so groß, dass die Parlamente die Wahl dieses Konvents ausschreiben. Die Ergebnisse der Konvente würden einem Referendum unterzogen. Die angenommenen Gesetzesvorschläge würden in den Verfassungen verankert und könnten nur wieder vom Souverän (= die allgemeine Bevölkerung) geändert werden. Die Wirtschaft hätte endlich ein demokratisches Fundament. Wer Interesse hat, in der eigenen Wohngemeinde einen lokalen Konvent zu initiieren, kann sich wenden ankonvent[at]gemeinwohl-oekonomie.org
* | Wissenschaft und Forschung
Zahlreiche Menschen forschen über die Gemeinwohl-Ökonomie. Der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung ist ein Unterstützungsnetzwerk von WissenschaftlerInnen, die zu Themen der Gemeinwohl-Ökonomie forschen. Bei Interesse an diesem Arbeitskreis, schreiben Sie bitte an wissenschaft[at]gemeinwohl-oekonomie.org.
* | Prozessbegleitung
ProzessbegleiterInnen unterstützen die Bewegung bei Gruppenentwicklungs- und Veränderungsprozessen durch Moderation und Mediation. Wenn Sie den Kreis der ProzessbegleiterInnen unterstützen möchten, schreiben Sie bitte an prozessbegleitung[at]gemeinwohl-oekonomie.org.
* | Medienarbeit
Der AkteurInnenkreis „Medienarbeit“ ist die erste Instanz bei Interviewanfragen und unterstützt die Außenkommunikation der Gesamtinitiative. Bei Interesse an der Mitarbeit in dieser Umsetzungsgruppe schreiben Sie bitte ein an presse[at]gemeinwohl-oekonomie.org.
* | Kooperationsnetzwerke
Die Bewegung sucht die Vernetzung und Befruchtung mit anderen alternativen Initiativen. Ein mittelfristig anzustrebendes Ziel ist der Aufbau von Kooperationsnetzwerken. Hier vernetzen sich die Initiativen, die eine ähnliche Vision verfolgen wie die Gemeinwohl-Ökonomie, planen gemeinsame Aktivitäten und erreichen ein gemeinsames Handeln. Bei Interesse an Vernetzung und der Planung gemeinsamer Aktivitäten schreiben Sie bitte an kooperationsnetzwerke[at]gemeinwohl-oekonomie.org.