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Aktiv werden

Seit dem Start des „Gesamtprozesses Gemeinwohl-Ökonomie“ im Oktober 2010 sind hunderte Menschen in mehreren Staaten aktiv geworden. Sie engagieren sich in regionalen Energiefeldern und AkteurInnenkreisen. Jede und jeder kann etwas beitragen. Hier ist eine Übersicht, wo Sie sich engagieren können:

 

* | Regionale Energiefelder

In zahlreichen Regionen bilden sich „Energiefelder“, die das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie diskutieren, über Veranstaltungen bekannt machen und in Arbeitsprozessen weiterentwickeln. Wenn Sie   ein  „Energiefeld“  in ihrer Region unterstützen oder gründen möchten, schreiben Sie bitte ein Mail an energiefeld[at]gemeinwohl-oekonomie.org

*UnterstützerIn

Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine/Organisationen und PolitikerInnen können die Gemeinwohl-Ökonomie öffentlich unterstützen. Sie sind  auf dieser Website aufgelistet.

* | Vereinsmitglied

Im Juli 2011 wurde der „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ gegründet, um die vielen  Energiefelder und Umsetzungsgruppen zu unterstützen, zu koordinieren und zu finanzieren. Die Mitgliedschaft ist für alle offen, ein finanzieller Mitgliedsbeitrag freiwillig.

* | Pionierunternehmen

Zahlreiche UnternehmerInnen unterstützen die Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie. Mit der Gemeinwohl-Bilanz können sie das Modell heute schon eigenverantwortlich umsetzen. Unternehmen, welche die Gemeinwohl-Bilanz erstellen, sind sogenannte Pionierunternehmen. Im Jahr 2011 haben bereits 60 Unternehmen freiwillig die Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Werden auch Sie PionierIn für einen wertvollen Wandel der Wirtschaft und erstellen sie im Jahr 2012 für ihr Unternehmen die Gemeinwohl-Bilanz.

* | Beratung

BeraterInnen begleiten Unternehmen bei der Bilanz-Erstellung und bei den Veränderungsprozessen, die zu besseren Bilanzergebnissen führen. Sie entwickeln außerdem die Gemeinwohl-Bilanz mit und bilden aus ihren Reihen die AuditorInnen aus.

* | Audit

Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein Instrument, das von Unternehmen selbst erstellt wird. AuditorInnenüberprüfen die Gemeinwohl-Bilanz-Ergebnisse der PionierInnen, analog wie WirtschaftsprüferInnen die Finanzbilanz abnehmen. Außerdem streben sie Zertifizierungsstandards für AuditorInnen an.

* | Redaktionsteam

Die Gemeinwohl-Bilanz ist gegenwärtig in der 4. Version. Weit über 100 Menschen haben bereits an der Entwicklung mitgewirkt und die Bilanz laufend verbessert. Die Zahl der Rückmeldungen steigt kontinuierlich. Alle Anregungen werden vom Redaktionsteam ausführlich diskutiert und eingearbeitet. Pro Gemeinwohl-Indikator soll es in Zukunft eine verantwortliche RedakteurIn geben, die ein Mini-Team koordiniert. Wer sich berufen fühlt, das heißt, über sachliche Erfahrung, hohe Teamfähigkeit und politisches Fingerspitzengefühl verfügt, kann sich beim Redaktionsteam melden unter bilanz[at]gemeinwohl-oekonomie.

* | Jugend

Die Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich als übergenerationäres Projekt und ist sich bewusst, dass ihre langfristigen Ziele nur umsetzbar sind, wenn sie die junge Generation anspricht, mit dieser kooperiert und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbindet. Die Gemeinwohl-Ökonomie erfreut sich bereits eines regen Interesses unter Jugendlichen, deshalb ist es angedacht, einen eigenen Kreis „Gemeinwohl-Ökonomie Jugend“ zu gründen, welcher besonders auf die Fragen der jugendlichen GWÖ-Interessierten eingehen und diesen die Möglichkeit bieten soll, sich zu vernetzen und auszutauschen. Jugendliche, die sich für die GWÖ interessieren, sind herzlich dazu eingeladen, sich in den Energiefeldern ihrer Region oder beim Aufbau der GWÖ-Jugend zu engagieren. Um die konkreten Engagementmöglichkeiten in der GWÖ herauszufinden sind jugendliche Interessierte herzlich dazu aufgerufen, sich mit einer kurzen Email unter jugend[at]gemeinwohl-oekonomie.org zu melden.
 

* | JuristInnen

Verfassungskonformität der Wirtschaft, begrenzte Einkommensspreizungen oder neue Ansätze für eine partizipative Demokratiepraxis – diese und die anderen Initiativen der Gemeinwohl-Ökonomie bedürfen nicht nur eines gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Umdenkens, sondern müssen auch von Veränderungen im Recht(sdenken) begleitet werden. 
Die Arbeitsgruppe “JuristInnen” ist ein Forum für Jurainteressierte, die dieses rechtliche Umdenken anstoßen und mit Inhalten füllen wollen. Neben Gesetzesreformideen, Auslegungsvorschlägen oder anderen theoretischen Ansätzen sollen auch konkrete Rechtsfragen des Vereins diskutiert werden. Interessierte melden sich bitte unter jura[at]gemeinwohl-oekonomie.org
 

* | IT-Team

Eine Gruppe von IT-ExpertInnen kümmert sich um die Weiterentwicklung der Website, des Intranets, der Erstellung einer Datenbank und die Entwicklung von Methoden, wie die Gemeinwohl-Bilanz mit den Produkten im Handel verknüpft werden kann. Ziel ist, dass jedes Produkt auf oder neben dem Strichcode die Gemeinwohlstufe des Hersteller-Unternehmens anzeigt. Über einen Link oder Codesoll man zudem online die vollständige Gemeinwohl-Bilanz abrufen können. Und vieles mehr – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer mitentwickeln möchte, wendet sich bitte an it[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

* | ReferentIn

Ein Pool von über 30 ReferentInnen aus vier verschiedenen Staaten verbreitet die Gemeinwohl-Ökonomie in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Seminaren und Workshops. Wer das Team unterstützen möchte schreibt bitte an vortrag[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

* | BotschafterIn

BotschafterInnen betätigen sich als FürsprecherInnen der Gemeinwohl-Ökonomie in der Öffentlichkeit. Sie halten Vorträge, geben Interviews und betreiben Vernetzungs- und politische Überzeugungsarbeit.   * | Wirtschaftskonvent organisieren! Die Gemeinwohl-Ökonomie stellt unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem in Frage und zur demokratischen Diskussion. Nichts, was derzeit gilt, ist ein Naturgesetz. Das gegenwärtige Wirtschaften beruht auf politischen Regeln und materiellen Gesetzen. Diese könnten auch ganz anders aussehen, zumal sie Ergebnisse demokratischer Aushandlung sind bzw. sein sollten. Wenn uns ausreichend bewusst wäre, dass wir das Fundament, auf dem die Wirtschaft basiert, demokratisch gestalten können, würden sich viele Menschen dafür begeistern. Die Idee des „kommunalen Wirtschaftskonvents“ verfolgt genau dieses Ziel, indem es einen Konvent auf lokaler Ebene „uraufführt“. Alle Menschen einer Stadt oder Gemeinde können ihre Idealvorstellungen über das Wirtschaftsmodell nicht nur austauschen, sondern auch abstimmen. Das Ergebnis ist zwar für niemanden verbindlich, aber derselbe Konvent soll ab 2016 auf Bundesebene wiederholt werden – zusammengesetzt aus direkt gewählten VertreterInnen der Bevölkerung. Wenn zahlreiche Kommunen/Gemeinden diese Forderung unterstützen, ist der  politische Druck so groß, dass die Parlamente die Wahl dieses Konvents ausschreiben. Die Ergebnisse der Konvente würden einem Referendum unterzogen. Die angenommenen Gesetzesvorschläge würden in den Verfassungen verankert und könnten nur wieder vom Souverän (= die allgemeine Bevölkerung) geändert werden. Die Wirtschaft hätte endlich ein demokratisches Fundament. Wer Interesse hat, in der eigenen Wohngemeinde einen lokalen Konvent zu initiieren, kann sich wenden ankonvent[at]gemeinwohl-oekonomie.org

* | Wissenschaft und Forschung

Zahlreiche Menschen forschen über die Gemeinwohl-Ökonomie. Der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung ist ein Unterstützungsnetzwerk von WissenschaftlerInnen, die zu Themen der Gemeinwohl-Ökonomie forschen. Bei Interesse an diesem Arbeitskreis, schreiben Sie bitte an wissenschaft[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

* | Prozessbegleitung

ProzessbegleiterInnen unterstützen die Bewegung bei Gruppenentwicklungs- und  Veränderungsprozessen durch Moderation und Mediation. Wenn Sie den Kreis der ProzessbegleiterInnen unterstützen möchten, schreiben Sie bitte an prozessbegleitung[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

* | Medienarbeit

Der AkteurInnenkreis „Medienarbeit“ ist die erste Instanz bei Interviewanfragen und unterstützt die Außenkommunikation der Gesamtinitiative. Bei Interesse an der Mitarbeit in dieser Umsetzungsgruppe schreiben Sie bitte ein an presse[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

* | Kooperationsnetzwerke

Die Bewegung sucht die Vernetzung und Befruchtung mit anderen alternativen Initiativen. Ein mittelfristig anzustrebendes Ziel ist der Aufbau von Kooperationsnetzwerken. Hier vernetzen sich die Initiativen, die eine ähnliche Vision verfolgen wie die Gemeinwohl-Ökonomie, planen gemeinsame Aktivitäten und erreichen ein gemeinsames Handeln. Bei Interesse an Vernetzung und der Planung gemeinsamer Aktivitäten schreiben Sie bitte an kooperationsnetzwerke[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

WDR-Studiointerview zur LitCologne (6 min.)
hier

ERFURT – Die Gemeinwohlökonomie 22. Mai 2012 - 18:00
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